Die Kraftwerke Zervreila AG nutzt die Wasserkräfte eines 200 km2 grossen Einzugsgebietes im oberen Valsertal und des Safientals. Kern der Anlagen ist der Speichersee Zervreila mit seiner 151 m hohen Bogen-staumauer von 504 m Kronenlänge und 100 Mio. m3 Fassungsvermögen. Dieser Stausee erlaubt, die Sommerzuflüsse des Valserrheins oberhalb der Sperrstelle sowie der rechtsufrigen Seitenbäche bis zum Peilerbach zu speichern.
Erstmals genutzt wird das Speicherwasser in der am Fusse der Staumauer gelegenen Zentrale Zervreila. Durch den Überleitstollen mit einer Schluckfähigkeit von 20 m3/s gelangt es zur weiteren Nutzung ins Ausgleichsbecken Wanna im hinteren Safiental.
> Zenrale Zervreila
> Zentrale Safien
> Zentrale Rothenbrunnen
> Zentrale Realta
> Einzugsgebiet
In die Werkgruppe einbezogen ist auch das seit 1949 in Betrieb stehende Kraftwerk Rabiusa-Realta, wel- ches das im Stausee Egschi im Safiental gefasste Wasser verarbeitet.
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"Panotour Kraftwerke Zervreila Vals"

Im Ausgleichsbecken Wanna wird das Wasser aus dem Überleitstollen mit den Zuflüssen der oberen Rabiusa vereinigt und anschliessend in der Werkstufe Wanna-Safien verarbeitet. In Safien Platz gelangt die-ses Nutzwasser in das unmittelbar bei der Zentrale gelegene Ausgleichsbecken, wo noch die Zuflüsse der Rabiusa und Carnusa aus dem Zwischeneinzugs- gebiet dazukommen. Dieses Wasser wird ins Domleschg übergeleitet und in der Zentrale Rothenbrunnen verarbeitet. Die Wasserrückgabe in den Hinterrhein erfolgt unmittelbar unterhalb der Zentrale.