Gefahrenwarnung

Es ist gefährlich, sich im Flussbett unterhalb einer Wasserfassung oder Stauanlage aufzuhalten. Der Betrieb der Wasserkraftanlagen kann das Wasser jederzeit anschwellen lassen, auch bei schönem Wetter!

Auskunftsstelle
Kraftwerke Zervreila AG
Leitstelle Rothenbrunnen
Tel. +41 (0)81 650 11 33

Gründe für plötzlich ansteigendes Wasser

  • Niederschläge, Gewitter
  • Spülung von Wasserfassungen und Becken
  • Überlauf von Staubecken (Übermass an Zuflüsse, Ausserbetriebsetzung von Kraftwerken)
  • Überlauf von Wasserfassungen (Übermass an Zuflüssen, Ausserbetriebsetzung von Wasserfassungen, Verstopfungen)
  • Technische Störungen

Diese Ereignisse sind oft nicht vorhersehbar

Auch bei schönem Wetter, bei Schliessung einer Wasserfassung (via Fernsteuerung, aufgrund Verstopfung oder technischer Störung) wird das Wasser, das vorher in einen Stollen eingeleitet wurde, wieder in sein natürliches Flussbett zurückfliessen. Ein volles Staubecken kann überlaufen, wenn das untenliegende Kraftwerk ausgeschaltet wird. Durch dies kann sich die Abflussmenge innert kürzester Zeit stark erhöhen.

Bei Niederschlägen und Becken- und Wasserfassungsspülungen schwellen Flüsse an. Das während der trockenen Periode im Flussbett deponierte Material kann natürliche Sperren bilden, die plötzlich brechen und eine Flutwelle auslösen können.

Die KRAFTWERKE ZERVREILA AG legen fest:

Aufgrund der bestehenden Gefahr von plötzlicher und unvorhersehbarer Anschwellung der Wassermenge, raten die Kraftwerke Zervreila AG von jeglichem Aufenthalt in den Gefahrenzonen, talwärts von Wasserfassungen, Staumauern und Kraftwerken ab:

  1. Die Kraftwerke Zervreila AG lehnen jegliche Verantwortung für Unfälle ab.
  2. Auskünfte, welche unser Personal bezüglich Spülungen oder anderen vorgesehen Operationen abgibt, haben einzig den Zweck, auf  potentielle Gefahren aufmerksam zu machen. Diese Informationen dienen nur zur Orientierung, sind nicht verpflichtend und erteilen auch nicht die Erlaubnis die Gefahrenzonen zu betreten.
  3. Die Kraftwerke Zervreila AG müssen den Betrieb ihrer Anlagen nicht einschränken, um die Ausübung von Tätigkeiten im Gefahrenbereich zu ermöglichen. Wer sich in die Gefahrenzonen begibt, tut dies in eigener Verantwortung.